21. Februar 2019
20:00 Uhr
Eintritt frei

Autorentreffen: Alice Zeniter

Deutsch-Französisches Kulturinstitut, Doblerstraße 25, 72074 Tübingen
21. Februar 2019
20:00 Uhr
Eintritt frei

Preisträgerin des Prix Goncourt des lycéens stellt ihr neuestes Buch Die Kunst zu verlieren / L’art de perdre vor.

Die Preisträgerin des Prix Goncourt des lycéens stellt ihr neuestes Buch Die Kunst zu verlieren / L’art de perdre vor. Moderation: Christiane Vogel. Lesung des deutschen Textes: Torsten Barnieck. In französischer Sprache mit Übersetzung.

Eintritt frei. Im Institut.

Biografie

Alice Zeniter wurde 1986 in Alençon geboren und wuchs in dem kleinen Dorf Champfleur auf, bis die Familie nach Alençon zurückkehrte. Schon als Schülerin schrieb sie ihren ersten Roman. Nach ihrem Schulabschluss studierte sie an der École normale supérieure in Paris. Sie arbeitet(e) als Lehrerin und Dramaturgin (einige Jahre lang auch in Budapest). Alice Zeniter hat vor "L'art de perdre" bereits vier Romane veröffentlicht; für ihren letzten Roman, "Juste avant l'oubli", erhielt sie den begehrten Prix Renaudot des Lycéens.

Die Kunst zu verlieren

Erscheint am 01.02.2019

Wie lässt man aus dem Schweigen eine verlorene Geschichte neu erstehen? --- Naïma hat es lange nichts bedeutet, dass ihre Familie aus Algerien stammt. Wie soll ihre Verbindung zu einer Familiengeschichte, die sie nicht kennt, denn auch aussehen? War ihr Großvater wirklich ein „Harki“, ein Verräter? Vielleicht könnte die Großmutter es ihr erzählen, aber nur in einer Sprache, die Naima nicht versteht. Und ihr Vater, der 1962 nach Frankreich kam, in eines jener damals hastig errichteten Auffanglager, wo man die Algerienflüchtlinge versteckte, redet nicht über das Land seiner Kindheit...Um mehr zu erfahren, tritt Naïma eine weite Reise an … Dieser Roman ist so lebendig wie ein Fresko. Was heißt es, aus einer Familie zu stammen, die über Generationen Gefangene einer „schlimmen Geschichte" bleibt? Ein Plädoyer für die Freiheit man selbst zu sein, jenseits allen Erbes, aller sozialer oder familiärer Bindungen. --- "Unmöglich, von diesem Roman nicht mitten ins Herz getroffen zu sein" Le Figaro

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