Eric Vuillard © Melania Avanzato
2. Mai 2019
20:00 Uhr
10.00 € / 6.00 € (ermäßigt)

Begegnung mit Eric Vuillard

2. Mai 2019
20:00 Uhr
10.00 € / 6.00 € (ermäßigt)

Begegnung mit Eric Vuillard. Lesung aus dem Buch "14. Juli"

Deutsches Nationaltheater Weimar, Theaterplatz

Éric Vuillard, geb. 1968, veröffentlichte seinen ersten Band mit Erzählungen im Jahre 1999, dem bis heute mehrere Poesiewerke, Romane und weitere Erzählungen folgten. Der Autor ist bekannt für seine Methode, Geschichte in kurzen Momenten zu kondensieren und neu zu erzählen. 2017 erhielt er den Prix Goncourt für Die Tagesordnung.

Anlässlich des Erscheinens der deutschen Übersetzung von 14.Juli (Matthes und Seitz 2019) laden wir Eric Vuillard zu einer Lesung nach Weimar ein, in Zusammenarbeit mit der Stadt Weimar.

Der Sommer 1789 ist herrlich warm und so schön, dass man die Hungersnot im vorangegangenen bitterkalten Winter leicht vergessen kann, zumindest in den Palästen. Im Volk aber wächst die Unzufriedenheit über die Willkür und Dekadenz der herrschenden Klassen, bis die drückende Hitze schließlich kaum mehr auszuhalten ist. Eines Nachts versammeln sich erste Gruppen in der Dunkelheit. Waffenarsenale werden gestürmt, Theaterrequisiten geplündert. Aus falschen Speeren werden echte Schlagstöcke. Die Kirchenglocken in Paris schlagen Alarm, doch zu spät: Am Morgen des 14. Juli hat sich die Menge bereits vor den Toren der Bastille versammelt - sie wird Europa für immer verändern. In Éric Vuillards "14. Juli" wird die Geburtsstunde der französischen Revolution erstmals aus der Perspektive der Volksmenge erzählt, die sich an jenem Juli-Vormittag vor der Bastille und in den umliegenden Gassen versammelte.

 

 

 

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