© Astrid di Crollalanza
17. Oktober 2019
19:30 Uhr

Autorenbegegnung mit Véronique Olmi zu « Bakhita »

17. Oktober 2019
19:30 Uhr

Sprachgewaltig und berührend: die unglaubliche Geschichte der Josefine Bakhita

Lesung und Diskussion auf Französisch mit deutscher Übersetzung

Sieben Jahre alt ist Bakhita, als sie aus ihrem Dorf im Sudan entführt wird. Damals heißt sie noch anders, doch die Erinnerung an ihren Namen verblasst mit jedem Jahr, in dem sie verschiedenen Herren dienen muss. Die Freundschaft mit Binah ist ihr in dieser Zeit der größte Halt, obwohl das Mädchen nicht Bakhitas Sprache spricht. Als ein italienischer Konsul Bakhita kauft, erkennt die junge Frau ihre Chance, das Schicksal zu wenden: Sie setzt alles daran, mit ihm nach Italien zu kommen. Hier hört sie erstmals von Jesus Christus und beschließt, dem „gekreuzigten Sklaven“ als einzigem Herrn zu dienen. Doch selbst als die Menschen sich an den Anblick der schwarzen Nonne gewöhnen, stehen die Spuren der Vergangenheit Bakhita ein Leben lang auf den Körper geschrieben und erinnern sie an die Familie, die sie hinter sich lassen musste.
Josephine Bakhita (1869–1947) wurde von Johannes Paul II. heiliggesprochen. Véronique Olmi zeichnet das ergreifende und zugleich erhebende Porträt einer Frau, der es gelingt, allen Härten zum Trotz ihr eigenes und das Leben anderer zu retten.

6 €, erm. 3 € (auch Förderkreis), 2 € Studierende

Reservierung empfohlen unter 0201 88 42 325 oder per Mail an dfkz@stadtbibliothek.essen.de

Das Projekt wurde mit Mitteln der Bezirksvertretung sowie des Kulturbüros der Stadt Essen gefördert.

Gefördert durch den Förderkreis des Kulturzentrums

 

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