5. November 2019
19:00 Uhr
8.00 € / 6.00 € (ermäßigt)

Lesung des Buches "Murambi, das Buch der Gebeine" von Boubacar Boris Diop

Institut français Bonn
5. November 2019
19:00 Uhr
8.00 € / 6.00 € (ermäßigt)

Begegnung mit dem senegalesischen Schriftsteller, Journalist und Drehbuchautor Boubacar Boris Diop zu seinem Klassiker Murambi, das Buch der Gebeine

Boubacar Boris Diop

Boubacar Boris Diop (1946 in Dakar) ist ein senegalesischer Schriftsteller, Journalist und Drehbuchautor. Er ist der Gründer von Sol, einer unabhängigen Zeitung im Senegal, und Autor zahlreicher Bücher, politischer Werke, Theaterstücke und Drehbücher. In 2006 erschien sein Roman Doomi Golo, einer der einzigen Romane, der jemals in Wolof geschrieben wurden.

Boubacar Boris Diop ist derzeit Gastprofessor an der AUN (American University of Nigeria), wo er Kreatives Schreiben und afrikanische Literatur lehrt. Er ist auch Direktor der „Céytu Collection“. Dieses literarische Projekt hat sich zur Aufgabe gemacht, die wichtigsten Bücher der Weltliteratur in Wolof zu übersetzen, beginnend mit Büchern afrikanischer Autoren und mit Werken, die einen direkten Bezug zu Afrika haben. Zu den bisher übersetzten Werken gehören Aimé Césaires Theaterstück "Im Kongo", "Der Afrikaner" von J.M.G. Le Clezio und Mariama Bas "Ein so langer Brief".

Murambi, das Buch der Gebeine

Boubacar Boris Diop gehört zu den Klassikern des sogenannten frankophonen Afrika mit einem umfassenden Oevre an literarischen dramatischen und journalistischen Texten. Berühmt wurde er mit seinem Roman über den Genozid in Ruanda 1994: “Murambi, das Buch der Gebeine“, das im Erscheinungsjahr auf der Internationalen Buchmesse in Harare zu einem der 100 wichtigsten Bücher afrikanischer AutorInnen gekürt wurde. Auf Initiative der Journalisten Nocky Djendanoum und Maimouna Coulibaly "Rwanda: Écrire par devoir de mémoire" war Diop als einer von zehn SchriftstellerInnen nach Ruanda gereist, um über den Völkermord 1994 zu schreiben. Die panafrikanische Initiative stieß in der Folge eine kontroverse Diskussion über die Legitimität, die Möglichkeiten und Grenzen künstlerischer Auseinandersetzungen mit dem Genozid an.

Im Rahmen des Kölner Literaturfestivals CROSSING BORDERS, das von Stimmen Afrikas e.V. organisiert wird, kommt der senegalesische Schriftsteller Boubacar Boris Diop ins Rheinland. Nach der Lesung im Institut français Bonn ist er mit einer Lesung und einem Lektüre-Seminar am 7. und 8.11. in Köln.

Mehr Infos über CROSSING BORDERS und Boubacar Boris Diop unter: http://www.crossingborders-stimmenafrikas.de/de/gaeste/boubacar-bois-diop-sn

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