© Alix Cabaret
17. Januar
27. Februar 2020

Beginn: 19:00 Uhr  |  End: 17:00 Uhr
Eintritt frei

Ausstellung: Mémoire(s)

Institut français
17. Januar
27. Februar 2020

Beginn: 19:00 Uhr  |  End: 17:00 Uhr
Eintritt frei

Werke von Alix Cabaret

Unser ganzes Leben lang erleben wir Momente, die wir vergessen oder die zu Erinnerungen werden, die einen mehr, die anderen weniger lebendig oder anekdotisch. Jeder wird mit dem Erlebten entsprechend seiner eigenen Existenz, seiner Persönlichkeit, seiner Vergangenheit, seinem psychischen und physischen Zustand, seiner Erinnerung umgehen und gegebenenfalls persönliche oder geteilte Geschichten, die mit der Erinnerung zusammenhängen.

Das Gedächtnis eines Individuums kann viele Ausdrucksformen finden. Es kann umfangreich, klar, dunkel, traumatisch, tröstlich, vergessen, versteckt, entdeckt, verdeckt, wiederentdeckt, bruchstückhaft, geteilt, intim, übertragen, verleugnet, transformiert, verherrlicht, rekonstruiert sein... Es handelt sich um einen persönlichen sowie gelichzeitig universalen Prozess.

Die Ausstellung „Mémoire(s)“ kann als Ökosystem betrachtet werden, das Wurzeln schlägt und sich in den Ausstellungsraum des Institut français einfügt. Während ihrer Arbeit an diesen Prozessen hat die bildende Künstlerin im Rhythmus ihres eigenen Dahinwanderns ins Herz ihrer persönlichen Erinnerung viele Facetten erkundet: Erinnerungen (Menschen, Orte, Familienmythen, ...), Schattenseiten, Vergessenes, die Frage des transgenerationellen Gedächtnisses, des gemeinsamen Gedächtnisses und des persönlichen Gedächtnisses, die Transformation und Wiederherstellung von Erinnerungen im Laufe der Zeit.

Der vielfältige Charakter dieses Themas erforderte auch eine vielfältige künstlerische Auseinandersetzung: Video (einschließlich Familienfilme), Zeichnen, Malen, Modellieren und Schreiben ermöglichen es, sich der Frage aus verschiedenen Perspektiven zu nähern. Die Elemente bilden somit eine globale und intime Installation.

Alix Cabaret wurde 1988 in Le Mans (Frankreich) geboren. Sie zeichnet seit ihrer Kindheit und filmt sich und ihre engsten Bekannten seit 2009 in Momenten des alltäglichen Lebens. Nach ihrem Studium der Kunstgeschichte und Filmsoziologie in Tours und Paris, zog sie 2015 mit ihrem Partner nach Bremerhaven. Nach einem Projekt mit "Gras-Double", bei dem satirische Collagen präsentiert wurden (Ausstellung "Lecker", Bremerhaven, 2017), beschäftigte sie sich mit dem Thema des materiellen und immateriellen Erbes (Ausstellung "Heritages", Bremerhaven, 2018).

Eintritt frei. Ausstellung bis zum 27.02.
Öffnungszeiten:

Montag - Freitag: 10 bis 13 Uhr,
Montag - Donnerstag:  15 bis 19 Uhr

Rahmenprogramm der Ausstellung „Mémoire(s)":

  • "Atelier d'écriture" im Institut français am 18.01.2020.
  • (à suivre)

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