© Axel Scheffler, OFAJ, Ina Meillan, Claude K. Dubois
Beginn: 09:00 Uhr  |  End: 16:00 Uhr
22. Januar 2020
1
Eintritt frei

Deutsch-Französischer Tag in der Ausstellung "Zeich(n)en für Europa / Dessinons l'Europe ensemble"

Eingangshalle des I.G. Farben-Hauses, Campus Westend der Goethe-Universität, Norbert-Wollheim-Platz 1, 60629 Frankfurt am Main
22. Januar 2020
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Eintritt frei

Ein Angebot für Schulgruppen: Der deutsch-französischer Tag wird in der Ausstellung „Zeich(n)en für Europa / Dessinons l’Europe ensemble“ zum Europa-Tag. Führung auf Französisch und Quiz.

Eine Freundschaft lebt von Kontakten und Begegnungen: Dieser Grundsatz war das Leitmotiv der deutsch-französischen Beziehungen in der Meinung vom Bundeskanzler der BRD Konrad Adenauer und dem französischen Präsident Charles de Gaulle. Beide Staatschef hatten 18 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges begriffen, dass politische Verträge oder Handelsabkommen nicht ausreichen würden, um ihre Völker dauerhaft und von Grund auf zu versöhnen.

Am 22. Januar 1963 unterzeichneten sie den Elysée-Vertrag, der eine neue Ära in den deutsch-französischen Beziehungen einleitete. Mit ihm sollte die deutsch-französische Freundschaft vor allem durch Kultur- und Jugendaustausch im Herzen der Gesellschaft verankert werden.

Anlässlich des 40. Jahrestages der Unterzeichnung des deutsch-französischen Vertrages am 22. Januar 2003 haben der französische Präsident Jacques Chirac und der Bundeskanzler Gerhard Schröder den 22. Januar zum „Deutsch-Französischen Tag“ erklärt und ihm Initiativen gewidmet, die Jugendliche aus beiden Ländern einander näherbringen sollen.

Zum Deutsch-Französischen Tag 2020 am Mittwoch, 22. Januar 2020 bietet das Institut franco-allemand IFRA / Institut français Frankfurt einen "Europa-Tag"  in der Ausstellung "Zeich(n)en für Europa / Dessinons l'Europe ensemble". Die Führung durch die Ausstellung der Goethe-Universität Frankfurt findet auf Französisch statt und wird von einem Quiz für schlaue Schüler*innen begleitet.

Keine Kosten entstehen für die teilnehmenden Gruppen aber eine Anmeldung bei dominique.petre@institutfrancais.de ist erforderlich.

Mit der freundlichen Unterstützung des DFJW / OFAJ.

Die Ausstellung „Zeich(n)en für Europa“/“Dessinons l’Europe ensemble“

19 Illustrator*innen zeigen Ihr Bild von Europa: Kristina Andres (Dobbin, D), Jutta Bauer (Hamburg, D), Stephanie Blake (Paris, F), Anne Brouillard (Bruxelles, B), Antje Damm (Gießen, D), Claude K. Dubois (Liège, B), Katja Gehrmann (Hamburg, D), Patrick George (Ramsgate, UK), Susanne Göhlich (Leipzig, D), Ole Könnecke (Hamburg, D), Sabine Lohf (Bad Nenndorf, D), Édouard Manceau (Toulouse, F), Jörg Mühle (Frankfurt/M., D.), Thomas Müller (Leipzig, D), Andreas Német (Dresden, D), Axel Scheffler (London, UK) und Thé Tjong-Khing (Haarlem, NL). Die Sammlung von Illustrator*innen des Moritz Verlags wird von EUNIC-Frankfurt ergänzt: Das Istituto Italiano di Cultura Colonia hat die italienische Illustratorin Barbara Jelenkovich eingeladen, ihr Bild von Europa zu präsentieren, während das spanische Instituto Cervantes Frankfurt den Illustrator Adamo Dimitriadis dazugebeten hat.

Ausstellungsort und Zugänglichkeit

Die Ausstellung „Zeich(n)en für Europa / Dessinons l’Europe ensemble“ wird in Frankfurt vom 6. Dezember 2019 bis 28. Januar 2020 gezeigt. Sie wird von 8 bis 22 Uhr von Montag bis Samstag (nicht 21. Dezember 2019 bis 1. Januar 2020) zugänglich sein.

Die drei Partners:

EUNIC-Frankfurt ist Teil des Netzwerks EUNIC (European Union National Institutes for Culture). Die teilnehmenden europäischen Kulturinstitute aus Frankfurt am Main vermitteln die Sprachen- und Kulturvielfalt der Stadt und setzen ein Zeichen für Integration und Multikulturalität im Sinne eines vereinten Europas. Mitglieder von EUNIC Frankfurt sind: Instituto Cervantes Frankfurt (Dir. Ramiro Villapadierna), Institut franco-allemand IFRA / Institut français Frankfurt (Dir. Pierre Monnet), Istituto Italiano di Cultura Colonia (Dir. Maria Mazza), Goethe-Institut Frankfurt (Dir. Jutta Gehrig).

„Pulse of Europe“ ist eine unabhängige, überparteiliche und überkonfessionelle Bürgerbewegung, die 2016 in Frankfurt am Main entstanden ist. Mittlerweile sind ihre Mitglieder in vielen europäischen Ländern aktiv. Sie setzt sich mit zivilbürgerschaftlichem Engagement für den Zusammenhalt und die positive Weiterentwicklung der Europäischen Union ein.

Der Moritz Verlag ist ein Bilderbuchverlag aus Frankfurt, der erstmals im Herbst 1994 mit einem Programm an die Öffentlichkeit trat. Gleich zu Beginn erhielten zwei Autoren aus dem Moritz Verlag den begehrten Deutschen Jugendliteraturpreis: Yvan Pommaux für Detektiv John Chatterton (1995) / John Chatterton, détective (1993) und Grégoire Solotareff für Du groß, und ich klein (1997) / Toi grand et moi petit (1996).

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