© wildpalms Karen Paulina Biswell – Té de Bogotá
13. März
18. April 2020

Beginn: 18:00 Uhr  |  End: 18:00 Uhr
Eintritt frei

Fotoausstellung: Té de Bogotá

wildpalms Gerresheimer Straße 33 40211 Düsseldorf
13. März
18. April 2020

Beginn: 18:00 Uhr  |  End: 18:00 Uhr
Eintritt frei

Fotoausstellung mit der franko-kolumbianischen Künstlerin Karen Paulina Biswell im Rahmen von Düsseldorf Photo+

Té de Bogotá wurde damals, zu Zeiten des Vizekönigreiches Neugranada, als die große Entdeckung der botanischen Expedition von 1783 ernannt. Der Té aus Kolumbien hätte der beste Tee der Welt, ein Exportschlager sein können und der Regierung und der Bevölkerung dabei helfen können, die wirtschaftliche und politische Unabhängigkeit von Spanien zu erstreben. Diese Vorstellung galt mehr als 100 Jahre lang. Der Tee ist heute Gold, Öl, Palmöl, aber auch Kokain, genetisches Material, exotische Flora und Fauna. Die kolumbianische Natur ist eine zweideutige Repräsentation: aus ihr muss man etwas gewinnen, heraus extrahieren; sie definiert aber auch die kolumbianische Identität. Die Natur birgt alte vergessene Traditionen der Urbevölkerung, sowie die Geburt eines musikalischen Rhythmus.

Té de Bogotá ist eine Ausstellung um Künstlerpositionen konzipiert, die sich mit der kolumbianischen Natur befassen. Sie dokumentieren ihre Schönheit und ihre Zerstörung. Ein Trauerspiel zwischen Faszination und Entsetzung. Die KünstlerInnen aber lassen die anderen reden, Menschen, die in der Natur leben.

Karen Paulina Biswell, geboren in Kolumbien und aufgewachsen in Frankreich, portraitiert Frauen der kolumbianischen nativen Gemeinschaft, erforscht die Vorstellung und das Verständnis von Identität, das herausreißen aus ihrer natürlichen Tradition, Umgebung, und matriarchalischen Gesellschaft.

Die historischen Fotografien der kolumbianische Gletscher von Erwin Kraus, Vater des kolumbianischen Alpinismus, werden durch den Blick und das Archivieren seiner Enkelin, Künstlerin Lorena Kraus, zu lebendigen Dokumenten der Erinnerung und das Zerschmelzen der Gletscher.

Juan Mayr hat seit den 80ern die Sierra Nevada de Santa Marta und ihre Ureinwohner, die Kogis, dokumentiert. Wegen seiner Arbeit wurde er zum Umweltminister ernannt und ist heute Forscher.

Felipe Castelblanco bereist den Putumayo Fluss als eine transversale Landschaft. Die Definition Naturschutz wird durch den Kokaanbau und die Ölförderung hintergefragt.

Simon Hernandez erforscht mit Simon Mejia (Bomba Estereo) den Ursprung des Kumbia Rhythmus den Magdalena Fluss aufwärts.

Vernissage am 13. März um 18:00 Uhr

Mit freundlicher Unterstützung von Thalys

 

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