© G.Brusset M.Blume F.Liggieri

100 mal 100 Jahren: „Gärten des Friedens“

Im Rahmen des Projekts „Gärten des Friedens“ (Les Jardins de la Paix) werden 2018 rund 15 Themengärtenin der Region Hauts-de-France angelegt. Entstehen soll ein Garten-Rundweg zum Gedenken an die unzähligen Opfer des Ersten Weltkriegs, die zwischen 1914 und 1918 auf französischem Boden ihr Leben lassen mussten.

Dabei soll der Vielzahl und Vielfalt der beteiligten Länder Rechnung getragen werden.Träger des Projekts sind der Verein Art & jardins – Hauts-de-France und der Arbeitsstab Hundert Jahre Erster Weltkrieg (Mission du Centenaire) in Paris. Art & jardins – Hauts-de-France wurde auf Initiative der Region Hauts-de-France mit dem Ziel gegründet, ein Gartenprojekt für die gesamte Region zu entwickeln, und wird ferner vom Ministerium für Kultur sowie von privaten Geldgebern finanziert. Die Mission du Centenaire ist eine öffentliche Interessenvereinigung, die 2012 von der Regierung mit dem Auftrag ins Leben gerufen wurde, das Veranstaltungsprogramm zum Gedenken an den Ersten Weltkrieg zu entwickeln und umzusetzen.Die Gärten, die von Landschaftsgestaltern aus den Konfliktländern des Ersten Weltkriegs geschaffen werden, sollen jeweils zu dritt oder viert eine Gruppe bilden und liegen in der Nähe eines Gedenkortes bzw. einer Gedenktourismusroute wie Arras, Vimy, Thiepval, Peronne, Compiègne, Le Quesnoy, Fromelles oder dem Chemin des Dames. Die ersten Gärten werden im Frühling angelegt, im Sommer der Öffentlichkeit präsentiert und im Herbst 2018, genau ein Jahrhundert nach Ende des verheerenden Kriegs, eingeweiht. Eine der Gartenalagen soll in Craonne, auf dem Chemin des Dames, im Departement Aisne (Frankreich) entstehen.

  • Craonne

Der deutsche Landschaftsarchitekt Thilo Folkerts wird sein Projekt Minding Memory im Sommer 2018 vorstellen, und die offizielle Einweihung findet am 11. November durch Staatspräsident Emmanuel Macron statt.

Offizielle Eröffnung den deutsches Garten bei Thilo Folkerts am 11.11.2018 in Craonne durch Staatspräsident Emmanuel Macron. 

  • Waldlichtung des Waffenstillstande

Die italienische Architektin Francesca Liggieri, der deutsche Landschaftsarchitekt Marc Blume und der französische Künstler Gilles Brusset haben sich für ihr Gartenprojekt für die Verwendung natürlicher Materialien entschieden, die schlicht und zugleich anspruchsvoll sind. In der Projektpräsentation heißt es: „Der Garten des Friedens hinterfragt unmittelbar die Beziehungen des Besuchers zum Wald und zur Lichtung, indem er ihn mit dem Himmel, der Erde, den Landschaften und dem Horizont interagieren lässt. Auf diese Weise wird der Garten zu einem Mittler zwischen Bäumen und Individuum, der zum Innehalten, zur Meditation und zum Leben anregt."

 

Träger des Projekts sind der Verein Art & jardins – Hauts-de-France und der Arbeitsstab Hundert Jahre Erster Weltkrieg (Mission du Centenaire) in Paris.
Art & Jardins – Hauts-de-France wurde auf Initiative der Region Hauts-de-France mit dem Ziel gegründet, ein Gartenprojekt für die gesamte Region zu entwickeln, und wird ferner vom Ministerium für Kultur sowie von privaten Geldgebern finanziert.
Die Mission du Centenaire ist eine öffentliche Interessenvereinigung, die 2012 von der Regierung mit dem Auftrag ins Leben gerufen wurde, das Veranstaltungsprogramm zum Gedenken an den Ersten Weltkrieg zu entwickeln und umzusetzen.