Symposium « Spuren des Gartens »

Auf den Spuren des Gartens in zeitgenössischer französischer und deutscher Landschaftsgestaltung

In Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Berlin veranstaltet das Institut français Deutschland am 28. und 29. November 2019 das erste deutsch-französische Symposium über Landschaftarchitektur. Das Symposium ist interdisziplinär besetzt (Architekturtheoretiker, Entwerfende, Kunsthistoriker, Landwirte, Urbanisten). Es soll dazu beitragen, den Stellenwert des Gartens in unseren Städten sowie in vergangenen und heutigen Gesellschaften zu erfassen und Impulse für die zukünftige Entwicklung von Freiräumen zu geben. Ziel dieses Symposiums ist es auch, den akademischen Austausch zwischen Frankreich und Deutschland in der Landschaftsarchitektur und angrenzenden Disziplinen zu demonstrieren und zu stärken.

Heutzutage wird viel über das Anthropozän gesprochen. Aus dem Blickwinkel der Landschaftsarchitektur betrachtet, stellt sich die Frage: War der Garten nicht immer schon ein Ort der Entgrenzung von Natur und Kultur, ja des Experiments mit Hybriden von Natur und Kultur?

Wird heute vom Garten gesprochen, kann Vieles gemeint sein: Die Spannweite reicht von punktuellen, lokalen Interventionen, über gestaltete Orte bis zum Konzept der Gartens für die Beschreibung globaler Zusammenhänge. In der Geschichte französischer und deutscher Landschaftsarchitektur gibt es zahlreiche Deutungen der Rolle des Gartens.

Und heute? Die Konferenz sucht nach Spuren des Gartens in zeitgenössischer französischer und deutscher Landschaftsarchitektur sowie in benachbarten Entwurfsdisziplinen. Durch die Spurensuche nach dem Garten sollen Begriffe und Konzepte identifiziert, sowie Experimente und Entwürfe gezeigt werden, die das Nachdenken über qualitätsvolle städtische Freiräume bereichern.

 

Am 28. und 29. November 2019 in der TU Berlin.

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